Köln als Vorreiter für LTE

Long Term Evolution, kurz LTE, heißt der Mobilfunkstandard der nahen Zukunft. Die entsprechende Hardware wurde nun erstmals auf der CeBIT 2011 vorgestellt. Damit LTE überhaupt zu empfangen ist, müssen die Netze erst einmal auf den neuen Standard aufgerüstet werden. Die erste Großstadt, in der das geschehen soll, ist Köln. Bereits gegen Ende des Jahres soll LTE dort weiträumig zur Verfügung stehen. Bis Mitte 2012 soll bereits das gesamte Bundesgebiet mit LTE-Geschwindigkeit mobil surfen können.

Vodafone, die Deutsche Telekom und O2 sind die Anbieter, welche sich die Lizenzen für den Betrieb der LTE-Netze bereits im Mai 2010 sicherten. Mithilfe von Kooperationen will E-Plus seinen Kunden den neuen Standard ebenfalls zu Verfügung stellen. Die Benutzung des Netzes wird sich für den Endkunden hauptsächlich in Form einer LTE Flatrate lohnen. Durch die Datenübertragungsraten von bis zu 100 Mbit pro Sekunde lohnen sich Volumentarife in der Regel nicht.

Auch wenn Köln die erste LTE-Metropole sein wird, liegt ein weiterer Fokus darauf, auch die ländlichen Gegenden möglichst schnell mit dem neuen Standard auszustatten. Im Umland von Großstädten ist die Breitbandversorgung bisher verhältnismäßig schlecht. Die flächendeckende Breitbandversorgung soll mit LTE einen großen Schritt voran kommen. Daran sind auch die Anbieter interessiert, denn bei den bisher Unterversorgten ist das Kundenpotenzial noch am höchsten. Ob die LTE Flatrate irgendwann die DSL Flatrate ablöst, da sie dem Kunden überall zur Verfügung steht, und nicht an eine Kabelverbindung gebunden ist, bleibt abzuwarten.

 

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